Siegen oder Fliegen

Im dritten Halbfinalspiel geht es für Vöslau und Hollabrunn endgültig um die Wurst. Nur der Sieger qualifiziert sich fürs Finale im Kampf um den Aufstieg.


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© Foto: Thomas Hagendorfer - Wer führt am Sonntag besser Regie? Die Spielmacher Strazdas und Kljajic stehen wieder im Mittelpunkt

Jeweils die Auswärtsmannschaft konnte sich in den beiden bisherigen Halbfinalduellen durchsetzen. Am Muttertag kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen. Der Sieger trifft eine Woche später auf Leoben, die ihre Pflicht in Kärnten erfüllten.

Nach der knappen Heimniederlage standen die Vöslauer im 2. Spiel auswärts in Hollabrunn unter Siegeszwang. Mit einer tollen Deckung und dem Duo Pesic und Strazdas konnten die Thermalstädter ein drittes Spiel erzwingen. Entscheidend wird sein, welche Mannschaft im letzten Spiel die größeren Reserven hat .

„Beide bisherigen Spiele wurden sehr intensiv geführt. Hollabrunn hat hier aufgrund des Heimspiels sicher den größeren Druck. Wir haben viele junge Spieler, die die Belastung körperlich locker wegstecken- das sollte für uns sprechen“ ist Kapitän Philipp Schuster von einem Einzug ins Finale überzeugt.

Auch die Weinviertler analysierten das letzte Spiel und blicken schon auf das bevorstehende "Endspiel" am Sonntag:

Vor einer großartigen Kulisse ging das zweite Semifinalspiel in der Weinviertelarena über die Bühne. Obwohl Graninger & Co. zunächst die Führung übernahmen, bot man erneut in Hälfte eins eine sehr durchwachsene Defensivleistung. Wieder und wieder konnte sich der Gegner einfach durchtanken und erfolgreich abschließen. Im Angriff verzettelte man sich leider einmal mehr in Einzelaktionen, die nicht wirklich erfolgreich endeten. Ein 12:14-Pausenrückstand war die logische Konsequenz...
 
Hälfte zwei bot leider nur ein kurzes Aufflackern, da die Partie an einigen Akteuren komplett vorbeilief. Die Gästen agierten weiterhin sehr souverän und bauten den Vorsprung sukzessive aus. Schlussendlich kassierte man eine deutliche 23:29-Heimniederlage, die man sich aber selbst zuzuschreiben hatte.
 
Die Bereitschaft bis an die Schmerzgrenze zu gehen, war bei einigen Akteuren nicht wirklich zu erkennen. Mangelnde Chancenauswertung bzw. zu passives Deckungsverhalten taten ihr Übriges zu dieser klaren Niederlage.
 
Nun gilt es Mund abputzen und die Visiere für Sonntag neu einzustellen - in Spiel 3 gibt's weder Ausreden noch Kompromisse: Es zählt nur der Sieg, sonst ist die Saison vorbei.

BLM Halbfinale - Best-of-three - 3. Spiel
13.05.2018 - 18:00 Uhr - UHC Erste Bank Hollabrunn : Vöslauer HC