Leoben legt vor

Dank starker Schlussminuten bejubeln die Obersteirer am Ende den ersten Sieg in der Finalserie um den Aufstieg in die HLA. Am Montag gehts weiter.


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© Foto: Bernd Haider - Nur noch 1 Sieg trennt die Leobener vom sofortigen Wiederaufstieg in die HLA

Der erste Schritt zum Wiederaufstieg ist getan. Leoben gewinnt im ersten Duell vor heimischer Kulisse mit 23:20. Bereits am Montag haben die Steirer die Möglichkeit den Sack zuzumachen. In der Thermenhalle folgt das zweite Spiel.

Leoben startet gut ins Spiel, Spielertrainer Djukic lässt sich nicht lange bittet und steuert die ersten drei Treffer für sein Team bei. Nach knapp 12 gespielten Minuten liegt Leoben mit drei Toren voran und es scheint als würden die Gastgeber langsam aber sicher Überhand gewinnen. Doch Vöslau ist nun hellwach und gleicht binnen weniger Minuten aus. Wenig später trifft Strazdas zur erstmaligen Führung. Zu viele technische Fehler sind in dieser Phase Schuld daran, dass die Steirer ins Hintertreffen geraten.

Bis zur Pause entwickelt sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen kann. 12:12 der Pausenstand.

Auch der Beginn der zweiten Hälfte bleibt weiterhin spannend. Phasenweise gelingt es Hallmann & Co. sich mit 1-2 Toren abzusetzen, doch Vöslau, mit einem starken Maier Florian im Tor, kommt immer wieder zurück und kann mehrmals ausgleichen.

Erst in den letzten zehn Minuten des Spiels kann Leoben die Entscheidung herbeiführen. Die Verteidigung steht gut und auch Torhüter Marinovic kann sich mit einigen Paraden auszeichnen. Nach einem Zwischenspurt auf +4 zücken die Gäste die Time-Out Karte und können kurz danach nochmals auf zwei Tore verkürzen.

Am Ende müssen sich die Gäste aber knapp mit 23:20 geschlagen geben und haben am Montag bereits die Chance zur Revanche. Leoben hat durch diesen Sieg das Tor in die HLA bereits aufgestoßen und möchte beim Auswärtsspiel in Vöslau alles klar machen.

1. Finalspiel
18.05.2018 - 19:00 Uhr - UNION Juri Leoben 23 : 20 Vöslauer HC
Beste Torschützen: Mittendorfer, Djukic, Jandl, Hallmann und Kovacech je 4 bzw. Pesic (6)

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